Zapier vs. Make – Welches No-Code Tool gewinnt?
Zapier und Make sind die zwei populärsten No-Code-Automatisierungsplattformen. Beide richten sich an Nicht-Entwickler – aber unterscheiden sich deutlich in Preis, Flexibilität und Eignung für komplexere Workflows.
Fazit vorab: Make ist für komplexere Workflows und bei mittlerem Volumen günstiger. Zapier ist simpler und hat mehr Integrationen. Für beide gilt: Bei hohem Volumen oder Compliance-Anforderungen lohnt sich der Umstieg auf n8n.
Zapier
Einfachste Einrichtung, riesige Integrations-Bibliothek. Teuer bei Skalierung, wenig Flexibilität für komplexe Workflows.
Einfache Automationen, kleine Teams, schneller Einstieg, breite Integration-Abdeckung
Make
Visuell überlegen, flexibler für komplexe Szenarien, meist günstiger. Etwas steilere Lernkurve als Zapier.
Mittlere Komplexität, Teams mit etwas technischem Verständnis, moderate bis hohe Volumen
Zapier vs. Make – Detailvergleich
| Kriterium | Zapier | Make |
|---|---|---|
| Anzahl Integrationen | 6.000+ | 1.500+ |
| Visuelle Oberfläche | Einfach | Sehr gut (Bubble) |
| Lernkurve | Sehr niedrig | Niedrig-mittel |
| Preis bei 10k Ops/Monat | ~50€ | ~10€ |
| Preis bei 100k Ops/Monat | ~180€+ | ~45€ |
| Kostenloser Plan | 100 Tasks/Mo. | 1.000 Ops/Mo. |
| Fehler-Handling | Basis | Gut |
| Mehrstufige Workflows | Begrenzt | Sehr gut |
| Code-Unterstützung | Sehr limitiert | Limitiert |
| Self-Hosting | ||
| EU-Server Option | ||
| Webhooks | Plan-abhängig | Plan-abhängig |
| Enterprise-Plan | ||
| Template-Bibliothek | Sehr groß | Gut |
Fett markierte Werte zeigen den Gewinner der jeweiligen Kategorie an.
Stärken und Schwächen im Überblick
Zapier
Make
Wann ist welches Tool die bessere Wahl?
Sehr schneller Einstieg, kein technisches Wissen
Zapier ist das intuitivste No-Code-Tool. In unter 10 Minuten ist der erste Workflow fertig.
Komplexe mehrstufige Workflows
Makes Szenario-Builder erlaubt komplexe Verzweigungen und Schleifen, die Zapier nicht unterstützt.
Budget-bewusstes Skalieren
Make ist bei mittlerem Volumen oft 70–80% günstiger als Zapier.
Integration mit spezialisierten Nischen-Tools
Zapiers 6.000+ Integrationen decken fast jede Nischen-App ab, die Make möglicherweise nicht hat.
EU-Datenschutz (DSGVO)
Make bietet EU-Server als Option. Zapier verarbeitet standardmäßig auf US-Servern.
Einfache CRM-zu-E-Mail-Zaps
Für einfache Trigger-Action-Verbindungen bietet Zapier unschlagbare Schnelligkeit und Templates.
Unser Fazit: Zapier vs. Make
Zapier ist besser wenn: Sie schnellsten Einstieg brauchen, eine bestimmte Nischen-Integration nur bei Zapier verfügbar ist, oder das Team keinerlei technisches Verständnis hat. Make ist besser wenn: Workflows komplexer werden, das Budget eine Rolle spielt, oder EU-Datenschutz wichtig ist.
Unsere Empfehlung: Für die meisten Anwendungsfälle empfehlen wir Make über Zapier – es ist flexibler, günstiger und hat mit EU-Servern die bessere Datenschutz-Story. Wer wirklich skalieren oder DSGVO-konform self-hosten will, sollte langfristig n8n evaluieren.
Häufige Fragen
Ja, deutlich. Bei 50.000 Operationen/Monat zahlen Sie bei Zapier etwa 180€, bei Make etwa 45€. Der Unterschied wächst mit dem Volumen.
Es gibt Tools und Guides für die Migration von Zapier zu Make, aber es ist kein vollautomatischer Prozess. Die meisten Workflows können übertragen werden, erfordern aber manuelle Anpassungen.
Zapier hat generell mehr Integrationen, aber Make deckt die wichtigsten deutschen Tools (Lexoffice, DATEV, etc.) ebenfalls ab. Für spezifische Anforderungen empfiehlt sich eine Prüfung im Einzelfall.
Wenn Sie DSGVO-konform selbst hosten wollen, hohe Volumen haben oder komplexe technische Workflows benötigen, empfehlen wir n8n als überlegene Alternative.
Beide bieten Enterprise-Pläne mit SSO, erweiterten Benutzerrechten und Prioritätssupport. Die Preise sind vergleichbar, aber Make bietet hier oft bessere Performance-Garantien.
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