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Vergleich 2026

Zapier vs. Make – Welches No-Code Tool gewinnt?

Zapier und Make sind die zwei populärsten No-Code-Automatisierungsplattformen. Beide richten sich an Nicht-Entwickler – aber unterscheiden sich deutlich in Preis, Flexibilität und Eignung für komplexere Workflows.

Fazit vorab: Make ist für komplexere Workflows und bei mittlerem Volumen günstiger. Zapier ist simpler und hat mehr Integrationen. Für beide gilt: Bei hohem Volumen oder Compliance-Anforderungen lohnt sich der Umstieg auf n8n.

Tool 1

Zapier

7/10

Einfachste Einrichtung, riesige Integrations-Bibliothek. Teuer bei Skalierung, wenig Flexibilität für komplexe Workflows.

Beste Wahl für

Einfache Automationen, kleine Teams, schneller Einstieg, breite Integration-Abdeckung

Tool 2

Make

8/10

Visuell überlegen, flexibler für komplexe Szenarien, meist günstiger. Etwas steilere Lernkurve als Zapier.

Beste Wahl für

Mittlere Komplexität, Teams mit etwas technischem Verständnis, moderate bis hohe Volumen

Detailvergleich

Zapier vs. Make – Detailvergleich

KriteriumZapierMake
Anzahl Integrationen6.000+1.500+
Visuelle OberflächeEinfachSehr gut (Bubble)
LernkurveSehr niedrigNiedrig-mittel
Preis bei 10k Ops/Monat~50€~10€
Preis bei 100k Ops/Monat~180€+~45€
Kostenloser Plan100 Tasks/Mo.1.000 Ops/Mo.
Fehler-HandlingBasisGut
Mehrstufige WorkflowsBegrenztSehr gut
Code-UnterstützungSehr limitiertLimitiert
Self-Hosting
EU-Server Option
WebhooksPlan-abhängigPlan-abhängig
Enterprise-Plan
Template-BibliothekSehr großGut

Fett markierte Werte zeigen den Gewinner der jeweiligen Kategorie an.

Pro & Contra

Stärken und Schwächen im Überblick

Zapier

Über 6.000 Integrationen
Einfachster Einstieg aller Automatisierungs-Tools
Riesige Template-Bibliothek
Große Community und Dokumentation
Zuverlässige, etablierte Plattform
Teuer bei mittlerem und hohem Volumen
Wenig Flexibilität für komplexe Workflows
Keine EU-Server-Option
Sehr limitierte Code-Unterstützung
Kein Self-Hosting

Make

Beste visuelle Workflow-Oberfläche
Günstiger als Zapier bei mittlerem Volumen
EU-Server Option verfügbar
Besseres Fehler-Handling
Flexibler für komplexere Szenarien
Weniger Integrationen als Zapier
Etwas steilere Lernkurve
Kein Self-Hosting
Kleinere Community als Zapier
Empfehlungen

Wann ist welches Tool die bessere Wahl?

Z
Empfehlung: Zapier

Sehr schneller Einstieg, kein technisches Wissen

Zapier ist das intuitivste No-Code-Tool. In unter 10 Minuten ist der erste Workflow fertig.

M
Empfehlung: Make

Komplexe mehrstufige Workflows

Makes Szenario-Builder erlaubt komplexe Verzweigungen und Schleifen, die Zapier nicht unterstützt.

M
Empfehlung: Make

Budget-bewusstes Skalieren

Make ist bei mittlerem Volumen oft 70–80% günstiger als Zapier.

Z
Empfehlung: Zapier

Integration mit spezialisierten Nischen-Tools

Zapiers 6.000+ Integrationen decken fast jede Nischen-App ab, die Make möglicherweise nicht hat.

M
Empfehlung: Make

EU-Datenschutz (DSGVO)

Make bietet EU-Server als Option. Zapier verarbeitet standardmäßig auf US-Servern.

Z
Empfehlung: Zapier

Einfache CRM-zu-E-Mail-Zaps

Für einfache Trigger-Action-Verbindungen bietet Zapier unschlagbare Schnelligkeit und Templates.

Fazit

Unser Fazit: Zapier vs. Make

Zapier ist besser wenn: Sie schnellsten Einstieg brauchen, eine bestimmte Nischen-Integration nur bei Zapier verfügbar ist, oder das Team keinerlei technisches Verständnis hat. Make ist besser wenn: Workflows komplexer werden, das Budget eine Rolle spielt, oder EU-Datenschutz wichtig ist.

Unsere Empfehlung: Für die meisten Anwendungsfälle empfehlen wir Make über Zapier – es ist flexibler, günstiger und hat mit EU-Servern die bessere Datenschutz-Story. Wer wirklich skalieren oder DSGVO-konform self-hosten will, sollte langfristig n8n evaluieren.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, deutlich. Bei 50.000 Operationen/Monat zahlen Sie bei Zapier etwa 180€, bei Make etwa 45€. Der Unterschied wächst mit dem Volumen.

Es gibt Tools und Guides für die Migration von Zapier zu Make, aber es ist kein vollautomatischer Prozess. Die meisten Workflows können übertragen werden, erfordern aber manuelle Anpassungen.

Zapier hat generell mehr Integrationen, aber Make deckt die wichtigsten deutschen Tools (Lexoffice, DATEV, etc.) ebenfalls ab. Für spezifische Anforderungen empfiehlt sich eine Prüfung im Einzelfall.

Wenn Sie DSGVO-konform selbst hosten wollen, hohe Volumen haben oder komplexe technische Workflows benötigen, empfehlen wir n8n als überlegene Alternative.

Beide bieten Enterprise-Pläne mit SSO, erweiterten Benutzerrechten und Prioritätssupport. Die Preise sind vergleichbar, aber Make bietet hier oft bessere Performance-Garantien.

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