Zum Inhalt springen
Vergleich 2026

n8n vs. Make – Detaillierter Vergleich 2026

n8n und Make (ehemals Integromat) sind zwei der leistungsfähigsten Automatisierungs-Plattformen. Beide für fortgeschrittene Workflows geeignet – aber mit wichtigen Unterschieden bei Kosten, Datenschutz und Flexibilität.

Fazit vorab: n8n ist die bessere Wahl für Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen und hohem Task-Volumen. Make punktet mit einer intuitiveren visuellen Oberfläche und mehr Integrationen.

Tool 1

n8n

9/10

Open-Source, self-hostbar, unbegrenzte Ausführungen im self-hosted Plan. Mehr technische Kontrolle, günstig bei Scale.

Beste Wahl für

Entwickler, Unternehmen mit Datenschutz-Compliance, komplexe Workflows, hohe Task-Volumen

Tool 2

Make

8/10

Visuell beeindruckend, intuitiv, 1.000+ Integrationen. Auf Operationen-Basis abgerechnet – kann teuer werden.

Beste Wahl für

Teams ohne Entwickler, visuelle Workflow-Builder, mittlere Komplexität, moderate Volumen

Detailvergleich

n8n vs. Make – Detailvergleich

Kriteriumn8nMake
Open Source
Self-Hosting möglich
Kostenloser PlanJa (self-hosted)Ja (1.000 Ops/Mo.)
Preis bei 50k Ops/Monat~30€ (self-hosted)~45€
Preis bei 500k Ops/Monat~50€ (self-hosted)~210€+
Anzahl Integrationen400+1.500+
Visuelle OberflächeGutSehr gut
Code-Unterstützung (JS/Python)
Limitiert
DSGVO / EU-DatenschutzSehr gut (self-hosted)Gut (EU-Server optinal)
WebhooksUnbegrenztPlan-abhängig
Fehler-Handling & RetryFortgeschrittenGut
API-First Ansatz
Einsteiger-FreundlichkeitMittelHoch
Routing & BedingungenSehr gutSehr gut

Fett markierte Werte zeigen den Gewinner der jeweiligen Kategorie an.

Pro & Contra

Stärken und Schwächen im Überblick

n8n

Open Source – vollständige Transparenz
Self-hosted: unbegrenzte Ausführungen
Volle Datenkontrolle für DSGVO-Compliance
Vollständige Code-Unterstützung (JS/Python)
Kein Vendor Lock-in
Günstigste Option bei hohem Volumen
Steilere Lernkurve
Weniger native Integrationen als Make
Requires technisches Know-how für self-hosting
Cloud-Version weniger benutzerfreundlich als Make

Make

Beste visuelle Workflow-Oberfläche
1.500+ native Integrationen
EU-Server Option verfügbar
Sehr aktive Community und Templates
Intuitiv auch für Non-Techniker
Kein Self-Hosting möglich
Teuer bei hohem Operations-Volumen
Eingeschränkte Code-Flexibilität
Vendor Lock-in durch proprietäre Plattform
Empfehlungen

Wann ist welches Tool die richtige Wahl?

n
Empfehlung: n8n

Hohe Operation-Volumen

n8n self-hosted kennt keine Obergrenzen – ideal wenn Workflows täglich tausende Ausführungen haben.

M
Empfehlung: Make

Visuelles Workflow-Design ohne Code

Makes Bubble-Oberfläche ist einer der besten visuellen Workflow-Builder auf dem Markt.

n
Empfehlung: n8n

DSGVO & EU-Datenschutz

n8n auf eigenen Servern in Deutschland = maximale Datenkontrolle. Make bietet EU-Server, aber kein Self-Hosting.

M
Empfehlung: Make

Integration mit gängigen SaaS-Tools

Make hat mehr native Integrationen und oft detailliertere Module als n8n für bekannte Tools.

n
Empfehlung: n8n

Komplexe Logik & eigener Code

n8n ermöglicht vollständige JavaScript/Python-Integration, Datentransformationen und eigene Module.

M
Empfehlung: Make

Schneller Prototyp / MVP

Makes intuitive Oberfläche erlaubt schnelleres Erstellen von Workflows für Teams ohne technischen Hintergrund.

Fazit

Unser Fazit: n8n vs. Make

Beide Tools richten sich an fortgeschrittene Automatisierungsnutzer. Make bietet die intuitivere Erfahrung und mehr Integrationen. n8n ist die technisch überlegene, kostengünstigere und datenschutzfreundlichere Alternative. Für den deutschen Markt mit seinen Datenschutzanforderungen hat n8n einen klaren Vorteil.

Unsere Empfehlung: Für langfristige, skalierbare Automations-Infrastruktur und Unternehmen mit DSGVO-Anforderungen empfehlen wir n8n. Make ist ideal für Teams, die schnell starten wollen und kein technisches Know-how haben – und bei mittlerem Volumen bleiben.

FAQ

Häufige Fragen

Make bietet eine EU-Hosting-Option, aber kein Self-Hosting. Die Daten bleiben bei Make – nur auf EU-Servern. Für maximale Datenkontrolle ist n8n self-hosted die bessere Wahl.

Make hat die intuitivere Oberfläche für Einsteiger. n8n erfordert mehr technisches Verständnis, ist aber für Entwickler und technische Teams oft die bevorzugte Wahl.

Eine automatische Migration gibt es nicht. Workflows müssen manuell nachgebaut werden. Die Logik ist übertragbar, aber die spezifische Konfiguration muss neu erstellt werden.

Make rechnet nach Operationen ab – jede Aktion in einem Workflow zählt. n8n self-hosted hat keine Obergrenzen. Bei 100.000+ Operationen/Monat spart n8n oft 80%+ der Kosten.

Für mittelständische Unternehmen mit technischer IT-Abteilung empfehlen wir n8n self-hosted. Für Unternehmen ohne eigene IT und mittlerem Volumen ist Make eine gute Wahl.

Nicht sicher welches Tool das richtige ist?

In einer kostenlosen 30-Minuten-Beratung analysieren wir Ihre Anforderungen und empfehlen die optimale Lösung für Ihr Unternehmen.

Erst Gespräch, kein Vertrag · meist Rückmeldung innerhalb 24h · DSGVO im Fokus